Geld verdienen von zu Hause aus, keine nervigen Vorgesetzten, freie Zeiteinteilung - das sind nur drei Argumente, die das Trading äußerst attraktiv machen. Man sagt, dass Trading der schwerste Beruf ist. Ich beschreibe meine Erfahrungen beim Trading und führe ein öffentliches Tradingtagebuch. Ich stelle meine Tradingstrategien vor und biete eine Plattform, um diese zu diskutieren. Wichtig – die Psychologie beim Traden. Der Blog wird mit aktuellen Chartbildern abgerundet.
Ich habe nach der statistischen Auswertung überlegt, wie ich aus dem Dilemma rauskomme. Einerseits eine ganz brauchbare Trefferquote, andererseits die Gewinntrades zu klein.
Die erste Erkenntnis (natürlich total simpel!) - wenn ich die Verlustrades laufen lasse, warum dann nicht auch die Gewinntrades? Hier habe ich an mir gearbeitet und am vergangenen Freitag den Durchbruch geschafft: 73 Pips im Eurodollar. Nicht nervös geworden, den Stopp nicht zu eng nachgeführt, den Trade laufen gelassen.
Das habe ich aber auch mit einem Hilfsmittel gemacht: den Heiken Ashi-Kerzen auf Stundenbasis. Solange die nicht die Farbe wechseln, drin bleiben...
Jetzt bleiben noch zwei weitere Probleme: einen verlässlichen Filter für den Einstieg finden und eine Gewinnmitnahmestrategie entwickeln.
Als Filter verwende ich Moving Averages. In der beigefügten Datei zeige ich die Parameter. Die Heiken Ashi-Kerze auf M15-Basis muss außerhalb dieser MA5-Linien schließen, einen schönen Körper haben und darf nur eine kurze Lunte (short) oder einen kurzen Docht (long) haben. Zusätzlich ist ein MA21 sinnvoll- die Kerzen sollten oberhalb oder unterhalb schließen.
Den Trade beobachte ich zunächst auf 15-Minuten-Basis. Der Initial-SL wird auf die äußere MA5-Linie unterhalb der Einstiegskerze gesetzt.
Wenn der Trade 18 nis 20 Pips in den Gewinn gelaufen ist, teile ich die Position. Ich nehme für die Hälfte den Gewinn mit und für den Rest ziehe ich den Stop auf Einstand nach.
Dieses Vorgehen ist deshalb so wichtig, weil längst nicht jeder Trade mit 73 Pips Plus endet. Die meiste Zeit dümpeln die Märkte in mehr oder weniger ausgeprägten Seitwärtsphasen. Deshalb ist es wichtig, entstandene Gewinne nicht gering zu schätzen und zu realisieren.
Falls der Trade nicht in den Gewinn läuft, gehe ich beim Farbwechsel der abgeschlossenen Heiken-Ashi-Kerze aus dem Markt - oder werde ausgestoppt...
Ab morgen werde ich diese Strategie umsetzen. Mal sehen, wie es läuft.