Geld verdienen von zu Hause aus, keine nervigen Vorgesetzten, freie Zeiteinteilung - das sind nur drei Argumente, die das Trading äußerst attraktiv machen. Man sagt, dass Trading der schwerste Beruf ist. Ich beschreibe meine Erfahrungen beim Trading und führe ein öffentliches Tradingtagebuch. Ich stelle meine Tradingstrategien vor und biete eine Plattform, um diese zu diskutieren. Wichtig – die Psychologie beim Traden. Der Blog wird mit aktuellen Chartbildern abgerundet.
Ich finde, treffender kann man es kaum formulieren:
Krisen sind ein ständiger Wegbegleiter
In Situationen wie heute hilft der Blick in den Rückspiegel. In den 70er-Jahren
schien das Erdöl zu versiegen. An einigen „autofreien Sonntagen“ liefen die Menschen
auf den Autobahnen spazieren. In den 80er-Jahren erreichte der Kalte Krieg
seinen Höhepunkt mit einem unglaublichen Wettrüsten. Wenn ich daran denke,
schaudert es mich noch heute. Anfang der 90er-Jahre sorgte der erste Golfkrieg für
Horrorszenarien. Nach den Terroranschlägen in 2001 drohte das Ende der zivilen
Luftfahrt mit verheerenden globalen Auswirkungen. In 2003 standen angeblich
selbst Unternehmen wie Bayer oder Allianz kurz vor dem Aus, zumindest konnte
man die gecrashten Aktienkurse so interpretieren. In 2008 stand unsere Bankenlandschaft
angeblich vor dem Kollaps. Vergessen habe ich bei meiner Aufzählung,
dass der Menschheit zwischenzeitlich noch der Untergang durch das Waldsterben,
die Vogelgrippe, die Schweinegrippe und EHEC drohte. Wer das alles überlebt hat,
weiß, dass es jetzt am besten ist, erst einmal ein paar Aktien zu kaufen. Das war in
diesen Situationen nämlich immer richtig.
Herzlichst Ihr Jürgen Schmitt
Chefredakteur AKTIEN-MONITOR