Geld verdienen von zu Hause aus, keine nervigen Vorgesetzten, freie Zeiteinteilung - das sind nur drei Argumente, die das Trading äußerst attraktiv machen. Man sagt, dass Trading der schwerste Beruf ist. Ich beschreibe meine Erfahrungen beim Trading und führe ein öffentliches Tradingtagebuch. Ich stelle meine Tradingstrategien vor und biete eine Plattform, um diese zu diskutieren. Wichtig – die Psychologie beim Traden. Der Blog wird mit aktuellen Chartbildern abgerundet.
Also - langsam wird's unheimlich: schon wieder ein Tag ohne Verlust.
Heute habe ich zwar nur einen Minigewinn von 3 Pips eingefahren, aber zwischenzeitlich lag ich deutlich zurück. Ich habe heute einen Ausflug in den Markt des AUDJPY gewagt und ganz mutig den 8 Pips Spread ins Auge gesehen. Das Setup sah gut aus. Mein Standard-Stopp-Loss von 10 Pips wurde leider sehr schnell ausgelöst, aber ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen als ich sah, dass 1 Pip sage und schreibe 23,6 Cent (bei 0,01 Kontrakt) ausmachte. So fuhr ich mit diesem Trade glatte 2,36 Euro Verlust ein.
Ich regierte mit meiner bewährten Methode - ich löschte den Chart von der Anzeige. Zu teuer für mein aktuelles Money-Management. So doof kann man gar nicht denken. In allen anderen mir bekannten Forexmärkten bringt 1 Pip ca. 8 Cent. Und auf einmal das!
Leider habe ich die schönen Bewegungen heute Vormittag verpasst. Ich hatte mich von einer leicht depressiven Stimmung eines Live-Trading-Raumes, in dem ich zu Gast war, anstecken lassen und glaubte, dass heute nichts passieren würde.
Sonst hätte es heute noch viel mehr werden können. Ich habe die Bewegung sogar vorausgeahnt, da der Kurs mehrfach an einem Widerstand abgeprallt war. Meine Intuition hatte Recht, aber ich habe nicht auf sie gehört...
Was sagt Joe Ross dazu? Lasst Euch nicht anstecken, hört nicht auf Nachrichten und Gerüchte. Ein Chart ist ein Chart.
Nun sollte diese Woche tatsächlich mit einem Gewinn zu Ende gehen. Ich werde morgen definitiv keine 11 Euro Verlust machen.