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Geld verdienen von zu Hause aus, keine nervigen Vorgesetzten, freie Zeiteinteilung - das sind nur drei Argumente, die das Trading äußerst attraktiv machen. Man sagt, dass Trading der schwerste Beruf ist. Ich beschreibe meine Erfahrungen beim Trading und führe ein öffentliches Tradingtagebuch. Ich stelle meine Tradingstrategien vor und biete eine Plattform, um diese zu diskutieren. Wichtig – die Psychologie beim Traden. Der Blog wird mit aktuellen Chartbildern abgerundet.

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Tagesergebnis 02. Juni 2010

Oh, oh - Minus 53 Pips.

Das bin ich schon gar nicht mehr gewohnt. Besonders ärgerlich, weil ich schon mit 17 Pips im Plus lag.

Woran lags? Am Abend habe ich versucht, bei schwachen Umsätzen die Verluste vom Nachmittag wettzumachen. Sollte man wirklich nicht versuchen...

 

Und am Nachmittag bin ich zum Beispiel aus zwei Cable-Trades rausgegangen, die mich - wäre ich drin geblieben - heute auf die Gewinnerseite geführt hätten. Ich bin rausgegangen, um bisherige Gewinne nicht zu gefährden. Viel zu zeitig. Also - dieses Aushalten der Unbestimmtheit der zukünftigen Richtung des Trades ist schon ein schwieriges mentales Problem. Hier muss ich einen Weg finden besser zu werden.

 

Wer hat Tipps dazu?

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R
<br /> Hallo Tim,<br /> <br /> vielen Dank für Deine Rückmeldung. Mein Problem ist eigentlich nicht die Definition von Take-Profit-Zielen, sondern dass ich bis zum Erreichen der Ziele einfach zu selten im Trade bleibe.<br /> Da versammelt sich so eine Runde in meinem Kopf, die aus einem Vernünftigen, einem Ängstlichen, einem Zurückhaltendem und einem Gierigen besteht. Mindestens. Vielleicht sind noch irgendwelche Typen<br /> dabei, an die ich jetzt gerade nicht denke...<br /> Am Häufigsten setzt sich der Ängstliche mit dem Satz: "Nimm, was du hast, wer weiß, was noch kommt!" durch.<br /> Und wenn ich dann mal - so wie heute - versuche, im Trade zu bleiben, werde ich garantiert mit Verlust ausgestoppt. Zumindest fühlt es sich so an, als ob es dann jedesmal geschieht.<br /> <br /> Gruß Ross Rook<br /> <br /> <br />
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T
<br /> Hey Johanna,<br /> <br /> als Profit-Targets verwende ich Fibonacci-Expansions, daily und weekly Pivot-Points bzw. die Bereiche daily S2-M1 (short) und daily M4-R2 (long), technische Ziele wie obere und untere<br /> Begrenzungen<br /> beim Band-Trading, einen 5er EMA 8er SMA - Cross (Momentum) oder auch einen über ge- bzw. verkauften Stoch-Indikator auf den 15Min Charts...<br /> <br /> Sehr häufig laufen mehrere der oben genannten Indikatoren / Punkte zusammen, dannn heißt es: Take your profits and run! ;-)<br /> <br /> Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen.<br /> <br /> Die Bücher von Joe Ross habe ich auch gelesen bzw. studiert, wobei ich aus dem zweiten Buch über Psychologie im (Aktien-)Trading am meisten verwerten konnte.<br /> <br /> Liebe Grüße aus Neubiberg<br /> <br /> Tim Ikels<br /> (http://www.Tim-Ikels.de)<br /> <br /> <br />
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