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Geld verdienen von zu Hause aus, keine nervigen Vorgesetzten, freie Zeiteinteilung - das sind nur drei Argumente, die das Trading äußerst attraktiv machen. Man sagt, dass Trading der schwerste Beruf ist. Ich beschreibe meine Erfahrungen beim Trading und führe ein öffentliches Tradingtagebuch. Ich stelle meine Tradingstrategien vor und biete eine Plattform, um diese zu diskutieren. Wichtig – die Psychologie beim Traden. Der Blog wird mit aktuellen Chartbildern abgerundet.

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Mentales Trainingsprogramm "Nicht zu früh rausgehen" Teil 2

Wenn man das Abwarten und drin bleiben eine Weile trainiert hat und merkt, dass es klappt mit dem drinbleiben, kann man Teil zwei des Trainings in Angriff nehmen: auf eine höhere Zeitebene (zum Beispiel von M1 auf M5) wechseln und hier jetzt versuchen drin zu bleiben.

Der Haken an der Sache ist, dass der Stopp Loss zurückgesetzt werden muss, denn  nun gilt als neue Grenze natürlich die 5-Minuten-Kerze.

Außerdem setzen nun die Erfolge nicht so schnell ein - man muss länger warten, bis man den Stopp nachziehen darf.

Um nicht unnötig Verluste zu riskieren, sollte man also erst auf die höhere Zeitebene gehen, wenn man mit ca. 15 Pips im Plus ist.

Außerdem sollten die Kerzen auch auf der höheren Zeitebene eine schöne Form haben und nach Möglichkeit nur einen Docht (long) oder eine Lunte (short) besitzen, aber nicht beides gleichzeitig.

Eine psychologisch geschickte Option ist, den Trade vor dem Wechsel in die höhere Zeitebene zu teilen und einen Teil des entstandenen Gewinns mitzunehmen. Damit kann man sich entspannen, denn für den Rest des Trades hat man den SL auf Break Even nachgezogen und es kann keine Verluste mehr geben.

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