Geld verdienen von zu Hause aus, keine nervigen Vorgesetzten, freie Zeiteinteilung - das sind nur drei Argumente, die das Trading äußerst attraktiv machen. Man sagt, dass Trading der schwerste Beruf ist. Ich beschreibe meine Erfahrungen beim Trading und führe ein öffentliches Tradingtagebuch. Ich stelle meine Tradingstrategien vor und biete eine Plattform, um diese zu diskutieren. Wichtig – die Psychologie beim Traden. Der Blog wird mit aktuellen Chartbildern abgerundet.
Mein Herz hüpft vor Freude und kann es gar nicht richtig fassen. Ich habe ein Wochenergebnis von knapp 100 Pips erzielt, davon eigentlich fast alles heute Nacht. Beim Schlafen Geld verdienen - super Sache!
O.k., ein bißchen System steckt schon dahinter und eigentlich hätten es 80 Pips mehr sein können.
Eingestiegen bin ich bei den wirklich erfolgreichen Trades auf Tagesbasis. Gestern Nacht hätte ich auch beim Cable einsteigen können (müssen), war aber zu feige. Das hat mich ca. 45 Pips Gewinn gekostet. Schön blöd.
Der andere super erfolgreiche Trade hätte auch 40 Pips mehr bringen können, wenn ich bei USDCHF ein TakeProfit eingegeben hätte. Schön blöd.
Kennt Ihr das auch: sobald ein Trade läuft, versammelt sich ein Trupp Stimmen im Kopf und diskutiert den Verlauf. Von "Du bist bescheuert, da reingegangen zu sein!" über "Willst Du nicht vorsichtshalber den Stopp schonmal nachziehen?" bis "Hey, schon 10 Pips im Plus - nimm mit und steig aus!" oder "Scheiße, der fällt, setz den Stopp weiter weg!" ist alles dabei. Da hilft nur eins: halte Dich an Deine Regeln! Schalte notfalls den Bildschirm mit dem Kursverlauf aus und erst nach Ablauf des Tradingintervalls wieder ein.
Streckenweise sind meine Trades (auf Tagesbasis) heftig ins Minus gelaufen. Da aber (auf Tagesbasis) alle Indikatoren stimmten, bin ich drin geblieben. War gut so.
So langsam gewinne ich Vertrauen in die Heiken Ashi-Kerzen.