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Geld verdienen von zu Hause aus, keine nervigen Vorgesetzten, freie Zeiteinteilung - das sind nur drei Argumente, die das Trading äußerst attraktiv machen. Man sagt, dass Trading der schwerste Beruf ist. Ich beschreibe meine Erfahrungen beim Trading und führe ein öffentliches Tradingtagebuch. Ich stelle meine Tradingstrategien vor und biete eine Plattform, um diese zu diskutieren. Wichtig – die Psychologie beim Traden. Der Blog wird mit aktuellen Chartbildern abgerundet.

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Q-Cells Aktien - Gute Investition?

Die Q-Cells SE ist ein junges Solarunternehmen, das 1999 in Berlin gegründet wurde und heute seinen Sitz in Bitterfeld-Wolfen im Bundesland Sachsen-Anhalt hat. In seiner etwas mehr als zehnjährigen Existenz hat sich das Unternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter von mono- und multikristallinen siliziumbasierten Photovoltaiklösungen entwickelt und produziert Solarzellen für den privaten und gewerblichen Bereich sowie Solar-Kraftwerke.

Massiver Preisverfall für die Produkte

Im Geschäftsjahr 2010 erzielte Q-Cells, das 2379 Mitarbeiter beschäftigt, einen Umsatz in Höhe von 1,354 Milliarden Euro und lieferte Solarzellen an 67 Kunden in 32 Ländern. Damit steigerte das Unternehmen seinen Umsatz innerhalb eines Jahres um 71%.

Das Management von Q-Cells setzt auf die sogenannten Dünnschicht-Technologien und hat sich hier an der Weltspitze des Wirkungsgrades etabliert.

Obwohl sich das Unternehmen auf einem Wachstumsmarkt mit Spitzentechnologien betätigt, hat es massive wirtschaftliche Probleme. Die billige Konkurrenz aus China, der Preisverfall bei Solarzellen und steigende Rohstoffpreise bereiten große Sorgen.

Bereits im Jahre 2009 mussten Produktionslinien in Bitterfeld geschlossen und 500 Mitarbeiter entlassen werden. Der Umsatz im I. Quartal 2011 ist im Vergleich zum Vorjahr um 46% eingebrochen, wobei im I. Quartal 2010 das Großprojekt Strasskirchen mit 72,5 Mio Euro abgeschlossen wurde.
„Die saisonale Schwäche des ersten Quartals wurde durch regulatorische Unsicherheiten in den wichtigen Solarmärkten Frankreich und Italien noch weiter verstärkt.“ (Q-Cells Quartalsbericht).

Nur „wenn die Marktnachfrage im zweiten Halbjahr 2011 anzieht, die Verkaufspreise sich stabilisieren, die Preise für Wafer und Silber nachgeben sowie die geplanten Projekte im Systemgeschäft realisiert werden können, ist von einem positiven operativen Ergebnis für das Gesamtjahr auszugehen.“ (Q-Cells Quartalsbericht)

Um die Rückkehr in die Gewinnzone zu erreichen, plant Q-Cells ein ganzes Maßnahmenpaket: ein großer Teil der Zellenproduktion am Standort Bitterfeld-Wolfen soll geschlossen und die Produktion nach Malaysia verlagert werden, die Verwaltungskosten sollen um 25 bis 30 Prozent gesenkt werden und die Produktionskapazitäten in Deutschland um mehr als die Hälfte abgebaut werden. Damit sind auch Kündigungen nicht ausgeschlossen.

Analysten stufen die Aktie von Neutral auf Sell

Auf finanzen.net lesen wir: „Die UBS hat Q-Cells Q-Cells vor Zahlen von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 1,65 auf 1,00 Euro gesenkt.“
Die Analysten haben ein wachsames Auge auf die Liquidität des Unternehmens. Die niedrige Kapazitätsauslastung hat natürlich auch Auswirkungen auf die Gewinne und Profitabilität.
Die Q-Cells AG ist im TecDax registriert.

Der Aktienkurs (ISIN DE0005558662, WKN 555866) ist von seinem Höchstwert im Jahre 2007 97,73 Euro auf heute 0,73 Euro abgestürzt.
Das Unternehmen zahlt keine Dividenden.
Unter den gegebenen Umständen ist von einem Kauf der Aktie abzuraten.

Allerdings sollte man sie nicht aus dem Fokus verlieren, denn wenn sich die Marktlage stabilisiert und das Management die Krise meistert, kann der Aktienkurs wieder anziehen.

Q-Cells Aktienkursentwicklung
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